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Kultur in Berlin: Ein Mekka für Foodies

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Noble Delikatessen

Berlins gehobene Restaurant-Szene feiert derzeit Hochkonjunktur. Ganz vorn mit dabei: Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Tim Raue Restaurant, das unter die Top 50 der weltbesten Restaurants gewählt wurde. Serviert werden hier asiatisch angehauchte Speisen, die von ihrem Schöpfer als “eine Mischung aus japanischer Perfektion, thailändischen Aromen und chinesischer Kochphilosophie” bezeichnet werden. Auch der Küchenchef des Horváths wurde für seine Experimentierfreude und Fingerfertigkeit mit zwei Michelin-Sternen belohnt. Auf dem Wochenmarkt findet Sebastian Frank die Zutaten für seine außergewöhnlichen, an die österreichische Regionalküche angelehnten Gerichte wie Forelle mit Schokolade. Und auch Andreas Rieger, Küchenchef des einsunternull, gilt als einer der Stars der modernen Food-Szene und begeistert mit einem Menü, das so vielseitig ist wie die Hauptstadt selbst.

Günstige Leckerbissen

Doch auch die Besitzer schmalerer Geldbeutel müssen nicht hungern. Für lediglich bis zu zehn Euro kann man sich in Berliner Restaurants und Imbissbuden den Bauch vollschlagen. In der Stadt, in der (angeblich) der Döner erfunden wurde, darf der berühmte Fleischspieß da natürlich nicht fehlen. Mustafas Gemüse Kebab gilt berechtigterweise als einer der besten. Doch Interessierte müssen Geduld mitbringen. Oft bildet sich eine lange Schlange aus hungrigen Döner-Anhängern, die sich mit einem Späti-Bier die gemeinsame Wartezeit vertreiben. Wer nicht anstehen möchte, ist mit einem köstlichen Schawarma von Aldimashqi gut bedient und kann sich von dem vielseitigen kulinarischen Angebot der Neuköllner Sonnenallee mitreißen lassen. Hier gibt es alles und von allem viel. Vor allem Delikatessen aus dem Nahen Osten lassen Passanten das Wasser im Mund zusammenlaufen. Süßes i-Tüpfelchen des Ausflugs in die internationale Küche: Die hervorragenden Baklavas der Konditorei Damaskus, die weit über Neuköllns Grenzen hinaus bekannt sind.

Asiatische Gaumenfreuden

Berlins Restaurants stehen ganz im Zeichen Asiens und schöpfen die kulinarische Vielfalt des exotischen Kontinents voll und ganz aus. Das Dong Xuan Center in Lichtenberg gilt dabei als Mittelpunkt der großen vietnamesischen Gemeinschaft Berlins. Hier lassen sich traditionelle Gerichte in quietschbunter Atmosphäre genießen – in jedem Fall eine innerstädtische Reise wert. Auf der anderen Seite Berlins, in einem kleinen, relativ unscheinbaren Park in Wilmersdorf trifft sich hingegen das thailändische Food-Netzwerk zum Kochen, Schwatzen und Schlemmen. Jedes Wochenende werden hier Mango-Salat, Garnelen und Co. frisch zubereitet und an die staunenden Parkbesucher verkauft. Was einst als kleines Zusammentreffen begann, hat dabei längst Kultstatus und lockt sowohl Einheimische als auch hungrige Touristen an. Noch exotischer geht es bei 893 Ryōtei zu. Das Charlottenburger Restaurant kredenzt japanisch-peruanische Fusionsküche und das wohl beste Sushi der Stadt.

Trendbewusste Geschmacksträger

Berlin setzt Trends – das gilt auch für die Street Food-Szene. Der in einer ehemaligen öffentlichen Toilette untergebrachte Burgermeister serviert dabei leckere Fleischkreationen, während die Son Kitchen Besitzer koreanisches Bibimbap durch ein Fenster auf die Kantstraße reichen. Auch die traditionelle neapolitanische Pizza feiert ein Comeback. Ergebnis: Riesige Backsteinöfen wurden aus Neapel in die deutsche Hauptstadt verschifft und verköstigen hier Restaurantbesucher mit Pizzavorliebe. Ganz wichtig ist den Pizzabäckern dabei die Mischung aus authentischen, importierten und regional bezogenen Zutaten, die den Mafiatorten von Standard, W oder Gazzo ihren unvergleichlichen Geschmack verleihen.

Sonntägliche Völlerei

Der Sonntags-Brunch gehört zu Berlin wie das Salz in die Suppe. Da es die Nachtschwärmer nach Katerfrühstück und Erfrischungsgetränk dürstet und Supermärkte oder Spätis sonntags in der Regel geschlossen haben, sind die Berliner Restaurants dann meist ähnlich gefüllt wie die Terrinen auf dem Buffettisch. Neben eher zweitklassigen Etablissements, in denen sich das Essenangebot in schlaffem Schinken und totgekochten Eiern erschöpft, machen Restaurants wie Anna Blume, Geist im Glas oder House of Small Wonder mit so leckeren wie außergewöhnlichen Frühstückskreationen von sich reden. Köstliche Kuchen treffen da auf fluffige Pancakes oder bunte Power-Bowls.

Auf den Geschmack gekommen? Die Berliner Restaurant-Szene hat noch mehr zu bieten. Probieren Sie sich durch und finden Sie ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze.

Übersetzung: Ina Schulze

Verfasst von:

Alex McKerrell

Der in London geborene Alex ist seit mittlerweile über einem Jahrzehnt Wahlberliner. Ob Sie sich für das beste indische Restaurant (Bahadur in Wilmersdorf, ohne Frage) oder die Geschichte des Nikolaiviertels interessieren: Alex können Sie immer fragen.

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