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Nachhaltigkeit als Interior Trend

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Große Schritte für den kleinen ökologischen Fußabdruck

Eine ökologisch und sozial bewusste Einrichtung beginnt bei den Details. Dazu zählt schon der Wechsel zu Ökostrom. Mit Energiesparlampen und der Nutzung von abschaltbaren Mehrfachsteckdosen lässt sich Energie und auch bares Geld sparen. Den Wasserverbrauch kann man durch die Nutzung wassersparender Duschköpfe senken. Wer auf Zimmerpflanzen als Dekoration setzt, verbessert damit das Raumklima, da diese Giftstoffe aus der Atemluft filtern können. Übrigens lassen sich schon sechs Prozent Energie sparen, wenn man das Thermostat um nur einen Grad nach unten stellt.

Sparsame LED-Lampen senken den Stromverbrauch

Nachhaltige Möblierung

Immer mehr Labels und Designer setzen auf umweltfreundliche und sozial gerechte Bedingungen bei Produktion und Vertrieb ihrer Möbel. Es gibt zunehmend Labels, die sich komplett der Nachhaltigkeit verschrieben haben und diese mit modernem Design und Funktionalität verbinden. Aber auch der Kauf von Einrichtungsstücken beim bisherigen Lieblingsdesigner muss nicht zwingend weitreichende Folgen für die Umwelt und ihre Bewohner haben. Ob das begehrte Sofa oder die schicke neue Kommode gängige Nachhaltigkeitsstandarts erfüllen, lässt sich auch durch Siegel, wie den Blauen Engel, das FSC-Siegel oder das Siegel von Öko-Control erkennen. Damit ist es jedem einzelnen möglich, die Auswahl seiner Möbel zukünftig verantwortungsbewusst zu treffen. Denn vielleicht war das Holz, für das so gut ins Schlafzimmer passende Bett, vor der Produktion nur allzu schlecht aus den Regenwäldern um den Amazonas wegzudenken.

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Aus Alt macht Neu

Natürlich sollte man nun nicht das nächste Einrichtungshaus ansteuern um seine bisherigen Möbel mit nachhaltigen zu ersetzen. Die fürs Klima beste Variante wäre es, die eigenen Möbel so lang wie möglich zu nutzen. Eine moderne Inneneinrichtung mit umweltverträglichen Standards zu verbinden, erscheint also nicht ganz einfach. Allerdings müssen auch Interior-Enthusiasten mit Sinn für aktuelle Trends nicht automatisch zu Umweltsündern werden. Bevor man zu nagelneuen Möbeln greift, könnte man sich über Alternativen informieren. Mittlerweile gibt es Angebote verschiedener Labels, die beispielsweise Fronten und Arbeitsflächen, passend für herkömmliche Ikea-Produkte designen. So kann man seiner Wohnung zu neuem Glanz verhelfen, ohne die noch brauchbaren Möbel entsorgen zu müssen. Sollte es aber doch mal etwas Neues sein, könnte man seine alten Einrichtungsgegenstände für soziale Zwecke spenden und so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Eine weitere Option bieten Flohmärkte oder Online-Marktplätze. Hier kann man nicht nur selbst nach gebrauchten und trotzdem schicken neuen Lieblingsstücken Ausschau halten, sondern auch noch Kapital aus alten „Liebschaften” schlagen. Sollten Möbel beschädigt oder so in die Jahre gekommen sein, dass sie nicht mehr zu gebrauchen sind, muss pflichtbewusst entsorgt werden. Der kaputte Kleiderschrank landet also im Sperrmüll und nicht auf der Straße. Vieles lässt sich auch noch recyceln.

Second-Hand-Waren sind günstig, nachhaltig und voll im Trend.

Ein Trend der bleibt

Trotz der sich stets ändernden Interior Trends sollte das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit auch beim Wohnen erhalten bleiben, um dem Klimawandel und seinen Folgen entgegenzuwirken. Mit Blick auf die Zukunft ist es also wichtig, die Umwelt und ihre Bewohner genauso schonend und gewissenhaft zu behandeln, wie die eigenen vier Wände.

Verfasst von:

Philipp Müller

Philipp ist in Berlin zu Hause und liebt es, die Stadt in all ihren Facetten zu erkunden. Hier teilt er seine Erfahrungen, ausgewählte Entdeckungen und hilfreiche Tipps mit den Lesern.

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