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Smarte Anlagemöglichkeit in der Krise: Offene Immobilienfonds

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Offene Immobilienfonds: Definition und Nutzen

Ein offener Investmentfonds mit dem Schwerpunkt auf Immobilien verfügt über eine unbegrenzte Laufzeit, investiert in verschiedene Immobilien und wird aktiv verwaltet. Häufig handelt es sich bei den Objekten um Gewerbeimmobilien, die unterschiedliche Nutzungsarten aufweisen, zum Beispiel Büro- und Gewerbeimmobilien. Ein Fonds ermöglicht es, in diese Objekte zu investieren, ohne sie selbst kaufen zu müssen. So werden Sie als Investor zum Miteigentümer der Immobilien. Ein solcher Fonds ist uneingeschränkt, was bedeutet, dass weder das Fondsvermögen noch die Anzahl an beteiligten Anlegern limitiert ist. Wer über Anteile verfügt, kann nach Ablauf einer Haltefrist von 24 Monaten die Beteiligung am Immobilienfonds verkaufen. Die Besteuerung offener Immobilienfonds erfolgt wie bei jeder Art von Kapitaleinkünften. Inhaber der Fonds müssen für die Erträge Abgeltungssteuer zahlen. Diese wird durch den Anbieter des Fonds direkt an das Finanzamt abgeführt. Für die kompletten Einnahmen durch den Fonds ist eine Kapitalertragssteuer in Höhe von 25 % zu entrichten.

Eine kurze Übersicht der wichtigsten offenen Fonds

Wer überlegt, in einen offenen Investmentfonds zu investieren, ist gut beraten, einen Vergleich offener Immobilienfonds zu tätigen. Zu den größten und besten offenen Immobilienfonds gehören die Investmentangebote der Deka Immobilien GmbH, der HausInvest sowie der Union Investment Real Estate AG. Ein Sonderfall ist der CS Euroreal der Commerzbank, da dieser sich seit 2012 in Auflösung befindet. Wer Anteile an einem Fonds von CS Euroreal an der Börse verkaufen möchte, sollte stets die aktuellen Kurse im Auge behalten, um den besten Zeitpunkt für den Verkauf abzupassen.

Fondsinvestments sind risikobehaftet, da nicht vorhersehbar ist, ob Immobilienprojekte tatsächlich lukrativ sind

Rendite und Risiken: Das müssen Neuinvestoren wissen

Die Rendite von Immobilienfonds entsteht aus Verkaufserlösen und Mieteinnahmen der Immobilien, die im Fonds enthalten sind. Sofern sich auch Wertpapiere im Fonds befinden, kommen außerdem Zinsen dazu. Im Jahr 2021 lag die durchschnittliche Rendite solcher Fonds nach Abzug der Kosten bei etwa 1,5 %. Der Wert war hier durch die Corona-Pandemie, die unter anderem zu Verlusten bei Hotel-Immobilien und Einzelhandelsunternehmen führte, etwas gesunken, nachdem er vorher bei 2 % lag. Die Wertsteigerung der Fonds wird erzielt, indem in schwachen Phasen Objekte günstig eingekauft und zu Hochzeiten des Marktes zu einem höheren Preis verkauft werden. Die Risikofaktoren von offenen Immobilienfonds werden durch eine Einstufung in Risikoklassen von 1 bis 7 sichtbar gemacht.

Hierbei stellt die Klasse 1 ein niedriges Risiko dar, 7 das höchste Risiko. So können Anleger das Risiko konkreter Fonds besser einschätzen. Die meisten der offenen Fonds sind in der Klasse 1 angesiedelt, jedoch ist wie bei jeder Anlegeform auch hier immer ein gewisses Risiko vorhanden. Die Börsenkurse unterliegen stets gewissen Schwankungen. Um zu verhindern, dass Anleger in schwachen Phasen in großer Anzahl Immobilienfonds an der Börse verkaufen wurde die Haltefrist von 24 Monaten und die Rückgabe-Ankündigungsfrist von 12 Monaten geschaffen. Sie bieten dem Fondsmanagement die Gelegenheit, mit einem verlässlichen Investment zu arbeiten und auf die Rücknahme von Fondsanteilen vorbereitet zu sein.

Häufig gestellte Fragen

Verfasst von:

Stefanie Aust, Gastautorin

Stefanie liebt es, komplexe Themen aus der Immobilienwelt in verständliche und begeisternde Worte zu kleiden. Ob über die richtige Finanzierung, die Wahl des passenden Wohnungstyps oder die erfolgreiche Immobiliensuche: Stefanie informiert Sie gern.

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