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Stadt oder Land: Wo lebt es sich besser?

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Stadtflucht versus Landflucht: Historische Entwicklung

Nach wie vor ist das Leben in der Stadt äußerst beliebt. Dieses Phänomen wird als Urbanisierung bezeichnet. Es handelt sich hierbei keinesfalls um eine neue Entwicklung: Bereits seit Mitte des 19. Jahrhundert sinkt der Anteil der Bevölkerung auf dem Land kontinuierlich. Den Beginn markierte zu dieser Zeit die Industrialisierung. Immer mehr Menschen zog es in die Städte, um dort Arbeit zu finden. Dieser Trend fand während des zweiten Weltkriegs eine Unterbrechung, Zerstörung und Hunger trieben die Menschen aus der Stadt hinaus aufs Land. Zu DDR-Zeiten kehrte sich dieser Trend dann wieder um in Richtung Stadtflucht.

Zunehmende Suburbanisierung: So wohnen die Deutschen

In Ländern, die von der Industrialisierung geprägt sind, ist seit den 90er Jahren eine neuere Entwicklung zu beobachten. Die sogenannte Suburbanisierung bezeichnet die verstärkte Bewegung der Stadtbevölkerung in die Stadtränder oder in das nahe gelegene Umland. Da in der Stadt das Platzangebot begrenzt, in den Vororten und Randbezirken jedoch viel Raum verfügbar ist, entschieden sich Menschen vermehrt, dorthin zu ziehen. Aus diesem Grund sind diese sogenannten "Speckgürtel" auch auf dem Immobilienmarkt hart umkämpft. Die Suburbanisierung hat zur Folge, dass die Infrastruktur durch den wachsenden Pendlerverkehr immer mehr ausgelastet ist und auch die Kernstädte schrumpfen. Ab der Jahrtausendwende entstanden in höherem Maße Bauflächen in den Städten, was die Suburbanisierung etwas ausgebremst hat. Sie erlebt jedoch in der jüngeren Vergangenheit durch die stark ansteigenden Preise in den Metropolen ein Comeback.

Es besteht kein Zweifel: Eine effiziente Infrastruktur ist einer der größten Pluspunkte deutscher Städte

Stadt-Land-Gefälle: Das sind die wichtigsten Unterschiede

Stadt und Land weisen in verschiedenen Bereichen einige Unterschiede auf. Abhängig von der individuellen Lebenssituation und den Anforderungen spielen sie eine größere Rolle bei der Entscheidung, in der Stadt oder auf dem Land zu wohnen.

Infrastruktur in Stadt und Land

Die Infrastruktur ist einer der größten Pluspunkte der Städte. Ein gut ausgebautes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln sorgt oftmals dafür, dass ein Auto nicht zwingend benötigt wird. Auf dem Land hingegen brauchen Sie fast immer einen PKW, um flexibel zu sein.

Mobilität und Verkehrswende

Mit der Infrastruktur zusammenhängend ist die Mobilität ebenfalls ein Argument für das Leben in der Stadt. Sehr häufig sind ländliche Regionen nicht oder nur unzureichend an das Bahnnetz angeschlossen und verfügen auch nicht über ein ausreichendes Bussystem.

Freizeit und kulturelle Einrichtungen

In den Städten gibt es ein breites Angebot an Freizeitoptionen, von kulturellen Möglichkeiten über die Gastronomie bis hin zu Sport- und anderen Vereinen. Letztere finden sich allerdings vermehrt auch auf dem Land. Dazu bieten ländliche Gegenden viele Optionen für Aktivitäten im Freien.

Smart city? Digitalisierung in Stadt und Land

Der Ausbau digitaler Netze steckt in einigen dörflichen Regionen gerade einmal in den Kinderschuhen. Hier hat die Stadt eindeutig das bessere Angebot. Das soll sich allerdings ändern, verschiedene Forschungsprojekte und Vorhaben zum Ausbau der digitalen Netze sollen den Anschluss ländlicher Wohngegenden fördern.

Häufig gestellte Fragen

Verfasst von:

Stefanie Aust, Gastautorin

Stefanie liebt es, komplexe Themen aus der Immobilienwelt in verständliche und begeisternde Worte zu kleiden. Ob über die richtige Finanzierung, die Wahl des passenden Wohnungstyps oder die erfolgreiche Immobiliensuche: Stefanie informiert Sie gern.

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