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Stromkosten senken und bares Geld sparen: So funktioniert's!

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Aktuelle Stromkosten pro Person in Deutschland

Die Kosten für Strom steigen seit Jahren kontinuierlich an, obwohl die Ökostrom-Umlage sinkt. Gründe für schwankende Energiepreise sind in verschiedenen Faktoren zu finden. Abhängig ist der Strompreis von den Kosten für Beschaffung und Vertrieb des Stroms durch den Anbieter, für Steuern, Umlagen und Abgaben sowie für die Bereitstellung durch das Stromnetz oder Abrechnung und Messung. Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft beträgt der aktuelle Strompreis knapp 32 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei einem Haushalt, der pro Jahr 3.500 kWh verbraucht, ergibt dies einen durchschnittlichen finanziellen Aufwand von 1.118 Euro. Die Preise schwanken je nach Anbieter, auch die Frage, ob Ökostrom oder konventioneller Strom genutzt wird, übt einen Einfluss auf den Preis aus.

Deutsche zahlen höchste Strompreise in Europa

Vergleiche haben gezeigt, dass in Deutschland europaweit die höchsten Strompreise für Privathaushalte anfallen. So zahlen wir hierzulande gute 20 Cent mehr als im Land mit den niedrigsten Stromkosten, Bulgarien. Auch Gewerbe- und Industriekunden müssen bei uns am tiefsten in die Tasche greifen. Einflussfaktoren gibt es zahlreiche, ein wesentlicher Grund für den vergleichsweise hohen Energiepreis sind die hohen Steueranteile. Der europäische Durchschnitt des steuerlichen Anteils an den Stromkosten liegt bei 42 %, in Deutschland hingegen umfassen die staatlich veranlassten Komponenten des Strompreises mehr als die Hälfte. Dies liegt unter anderem an der EEG-Umlage, mit der der Ausbau erneuerbarer Energien finanziert wird. Aber auch andere Abgaben wie die Stromsteuer sind als Verursacher des hohen Preises zu nennen.

Bei der Beleuchtung sollte auf LED-Lampen statt auf Glüh- und Halogenleuchten gesetzt werden.

Eigenen Stromverbrauch berechnen

Bevor Sie Überlegungen darüber tätigen, wie Sie Stromkosten Sparen und Ihren Stromverbrauch senken, ist es sinnvoll, diesen Verbrauch überhaupt erst einmal zu ermitteln. Um eine unkomplizierte Kalkulation des Verbrauchs zu ermöglichen, hat der Bund der Energieverbraucher eigens hierfür eine Formel entwickelt. Demnach müssen Sie Ihre Wohnfläche, die Personenzahl im Haushalt und die Anzahl der genutzten Geräte hinzuziehen. Darüber hinaus ist es erforderlich zu wissen, ob das Warmwasser ebenfalls durch Strom etwa einen Durchlauferhitzer oder Boiler, erwärmt wird. Die Größe der Wohnfläche multiplizieren Sie mit 9, die Personenzahl mit 200 (bei elektrischer Wassererhitzung mit 550) und die Anzahl der Haushaltsgeräte mit 200 kWh. Indem Sie diese Werte addieren, erhalten Sie den voraussichtlichen Stromverbrauch für ein Jahr. Mittlerweile gibt es mehrere Internetanbieter, die einen eigenen Stromrechner anbieten und damit die Kalkulation erleichtern.

10 Tipps zum Energiesparen in Ihrem Haushalt

Die Berücksichtigung einiger Stromspartipps macht es leicht, im Alltag Strom zu sparen. Zu den gängigen Tipps um Strom zu sparen gehören vor allem Hinweise bezüglich der großen Geräte im Haushalt: Kühlschrank, Gefrierschrank, Spül- und Waschmaschine sowie Trockner. Indem Sie beim Kauf all dieser Geräte auf die Energieeffizienzklasse achten, haben Sie bereits vor der Inbetriebnahme sichergestellt, den Verbrauch von Strom zu reduzieren. Bei bereits vorhandenen Spül- und Waschmaschinen sollte darauf geachtet werden, diese immer möglichst voll zu beladen, bevor sie eingeschaltet werden. Dazu sollten beide bei einer geringeren Gradzahl verwendet werden. Beim Kühlschrank ist zu beachten, dass die Tür möglichst kurz geöffnet wird und warme Speisen abgekühlt sind, bevor diese darin verstaut werden. Weitere wichtige Stromspartipps für Zuhause umfassen das Ausschalten von Geräten wie TV oder Rechner, anstatt diese im Standby-Moduls zu belassen. Bei der Beleuchtung sollte auf LED-Lampen statt auf Glüh- und Halogenleuchten gesetzt werden. Ein Bewegungsmelder in selten frequentierten Bereichen sorgt dafür, dass das Licht nur eingeschaltet wird, wenn es nötig ist. Darüber hinaus können Sie Stromkosten sparen, indem Sie den Anbieter regelmäßig wechseln. Beim Duschen reduzieren Sie Energie, wenn nur solange geduscht wird, wie erforderlich ist, und das bei geringerer Wasserhitze.

Häufig gestellte Fragen

Verfasst von:

Stefanie Aust, Gastautorin

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