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Heimat für Nachhaltigkeits-Pioniere: Besuch auf der Insel Mierendorff

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Zukunftsfähiger Lebensraum für alle Generationen

Haben Sie schon mal von der Mierendorff-Insel gehört? Wenn nicht, geht es Ihnen vermutlich wie vielen Berlinern. Dabei passieren sie viele Menschen täglich mit Bus oder Bahn. Sie befindet sich im westlichen Teil der Stadt innerhalb des S-Bahn-Rings. Dort grenzt sie sich jedoch von ihrer Umgebung ab - und zwar nicht nur durch die Spree, den Westhafenkanal und den Charlottenburger Verbindungskanal. Mit etwa 15.000 Einwohnern erreicht sie die Größe einer Kleinstadt und besticht durch einen ganz eigenen Charakter. Im zeitlosen Charlottenburg, das seit eh und je für einen gehobenen Lebensstil steht, erfrischt die Mierendorff-Insel mit ihrer Vielfalt. Denn neben den vornehmen Ecken gibt es hier auch jene, die noch viel Potenzial zur Entwicklung mitbringen. Daher soll auch die Einwohnerzahl in den nächsten zehn Jahren rasant ansteigen. Viele neue Wohnhäuser wurden bereits errichtet und etliche sollen folgen.

Konzept der nachhaltigen Insel

Die Herausforderungen, die mit einem solchen Bevölkerungsanstieg einhergehen, bewältigen die Einwohner und Akteure aus Wirtschaft, Bildung und Kultur jedoch in eindrucksvoller Manier. Gemeinsam verfolgen sie die Vision einer nachhaltigen Zukunft für ihr Viertel und bekräftigen ihre Ambitionen durch die Initiative “Nachhaltige Mierendorff-INSEL 2030”. Der Name Mierendorff-INSEL (früher Kalowswerder) wurde im Rahmen dessen bewusst gewählt und beschreibt neben der umgrenzten Ortslage auch folgende Motive: I-nnovativ, N-achhaltig, S-ozial, E-mpathisch, L-ebenswert. Die Initiative beteiligt sich an diversen Projekten, die vor allem eine umweltschonende Ressourcennutzungund sozial gerechte Lebensbedingungen zum Ziel haben. Das macht die Insel zu einem Reallabor für die Stadt von morgen, in der man sich durch den bewussten Umgang mit seinen Ressourcen einen attraktiven Lebensraum erhält - ohne verstopfte Straßen, Luftverschmutzung und Müll auf den Bürgersteigen.

Richtungsweisende Projektarbeit

In Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin versucht man beispielsweise, die für innerstädtische Kleinlasttransporte genutzten Autos und Lieferwagen durch elektrisch betriebene Lastenfahrräder zu ersetzen. Das Projekt “Distribute” stellt dabei den Umweltschutz und die Entlastung des Straßenverkehrs in den Fokus. Aber auch die Wirtschaftlichkeit eines solchen Ansatzes soll erprobt werden. In einem weiteren Projekt wird anhand des Quartiers untersucht, wie man im Hinblick auf das Pariser Klimaabkommen von 2015 möglichst energieeffizient leben und arbeiten kann. Dafür kooperieren unter dem Motto klimaneutrale Mierendorff-Insel das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf und ein Berliner Stromanbieter zusammen. Die dabei gesammelten Erfahrungen sollen zukünftig auf den gesamten Bezirk übertragen werden.

Abendsonne auf dem Siemenssteg

Ein Vorbild für den Rest Berlins

Anhand dieser und vieler weiterer Projekte kann man auf der Mierendorff-Insel Ansätze sehen, wie es zukünftig überall in Berlin und auch in anderen Großstädten aussehen könnte. Die Bemühungen der Einwohner und anderer Akteure machen das Quartier zu einem Zukunftsmodell im Hier und Jetzt und die Projekte vor Ort beantworten wichtige Fragen darauf, wie man in der Großstadt nachhaltig leben kann.

Verfasst von:

Catherine Norris

Die aus Tennessee stammende Catherine liebt es, über ihr neues Zuhause in Berlin zu schreiben. Ob über aktuelle Interior Trends oder die neuesten Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt: Catherine weiß Bescheid.

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